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Wandkonstruktionen

massivbau

Massive Wände aus Mauersteinen oder Beton erfüllen die Anforderungen aus der EnEV sowohl in einschaliger Bauweise aus wärmedämmenden Steinen, verarbeitet mit Leicht- oder Dünnbettmörtel, als einschalige Wand mit Außendämmung oder als zweischalige Wand mit Zwischendämmung.
 
 

 

  Einschalige Außenwände ohne Zusatzdämmung
Für Niedrigenergiehäuser mit einschaligen Wänden ohne Zusatzdämmung liefern die Porenbeton-, Leichtbeton- und Ziegelindustrie Steine mit sehr niedrigen Wärmeleitfähigkeiten, d.h. sehr guter Wärmedämmung. Die U-Werte einschaliger Wände ohne Zusatzdämmung liegen etwa zwischen 0,16 W/m2K und 0,30 W/m2K. Die Wandstärken betragen zwischen 30 und 49,5 cm.

  Einschalige Außenwände mit Außendämmung
Für Wände mit Außendämmung eignen sich alle Mauersteinarten und Beton. Die Dämmung der Außenwand bildet Wärmeverbundverbundsystem oder eine Dämmschicht mit vorgehängter Fassade. Durch die höheren Rohdichteklassen der Mauersteine erreichen bereits 15 cm bis 24 cm dicke Außenwände ausreichenden Schallschutz und die notwendige Tragfähigkeit. Mit 100 mm bis 160 mm Dämmung liegen ihre U-Werte, je nach Dämmstoff zwischen 0,20 W/m2K und 0,30 W/m2K. Die Wandstärken betragen üblicherweise 25 bis 40 cm.
  Zweischalige Außenwände
Zweischaliges Mauerwerk ist in der tragenden Schale wie einschaliges Mauerwerk mit Außendämmung aufgebaut. Eine vollständige Füllung des Hohlraumes zwischen den Schalen mit Dämmstoff bezeichnet man als Kerndämmung. Mit 80 mm bis 140 mm Dämmung liegen die U-Werte je nach Dämmstoff und Mauersteinen zwischen
0,20 W/m2K und 0,35 W/m2K. Alternativ kann zwischen Vormauerwerk und Dämmung eine Belüftung der Fuge vorgesehen sein. Für Verblendmauerwerk eignen sich Klinker, Verblendziegel, KS-Verblender sowie frostbeständige Betonsteine. Die Wandstärke beträgt je nach Konstruktion und Dämmstärke 35 bis 50 cm.